Die besten 6 Diascanner im Vergleich. Unser Kauftip ist der Rollei DF-S 500 SE Diafilmscanner Singlepass mit Reinigungsbürste. Noch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war es üblich, statt Fotos Diapositive zu machen. Die... zum Ratgeber

1. Platz
  • Einscanndauer pro Bild ist sehr gering
  • Einfache Handhabung
  • Günstig
  • Bilder können auch ohne Rechner auf SD gespeichert werden
2. Platz
  • scharfe Auflösung
  • schnelle Scans
  • leichte, praktische Bedienung
  • sehr handlich
  • einfache Handhabung
3. Platz
  • Schneller Scanvorgang von bis zu 20 Dias je Minute
  • Umfangreicher Lieferumfang inklusive mehrerer Schienen zur Auflage
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu anderen Geräten
  • Möglichkeit der Bildbearbeitung während des Scans

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Ratgeber

Noch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war es üblich, statt Fotos Diapositive zu machen. Die kleinen Bildchen, auf denen man Urlaubserinnerungen, liebe Menschen, Familienfeiern und andere besondere Anlässe festhielt, wurden meist gerahmt und in speziellen Dia-Magazinen aufbewahrt. Mit dem Siegeszug der digitalen Fotografie gerieten die Dias jedoch fast in Vergessenheit. Sogar heute noch schlummern auf vielen Dachböden, in Kammern und Kellerecken Unmengen an Dias, die noch nicht archiviert wurden. Oft wissen ihre Eigentümer nicht einmal, dass es inzwischen praktische Geräte gibt, mit denen man die wertvollen Erinnerungen bewahren kann. Denn soviel ist sicher: Besser werden die Dias mit der Zeit keinesfalls. Sogar gute gerahmte aus der Mitte der 1990er Jahre weisen heute gravierende Qualitätsmängel auf - je nachdem, wo und wie sie gelagert wurden.

Warum man Dias einscannen sollte

Umwelteinflüsse und lange Aufbewahrungszeiten von mehreren Jahrzehnten setzen den Kleinstbildern sehr zu. Sie verstauben und haben durch unsachgemäße Lagerung Kratzer auf der Filmschicht. Schon einige Jahre nach der Aufnahme beginnt das Ausbleichen der Farbpigmente.

Außerdem sind sogar gerahmte Dias anfällig für Schimmel-Pilz-Befall. Schlecht für Dias sind auch ein zu starker Lichteinfall und ihre Aufbewahrung an einem zu warmen Ort.

Um die fortschreitende Zersetzung der hübschen Motive zu verhindern, sollte man seine Diapositive unbedingt digitalisieren. Außerdem kann man so verhindern, dass sie verloren gehen. Denn Dias sind einmalig und man kann im Gegensatz zu Fotos keine Kopien von ihnen anfertigen. rollei-df-s-500-se-diafilmscanner-singlepass-mit-reinigungsbuerste.jpg

Wie werden Dias gescannt?

Das Dia wird mit einer Kaltlicht-Lampe oder einer LED von unten durch eine Mattscheibe angestrahlt, wobei die im Positiv enthaltenen Bildinformationen (Helligkeit, Farbe etc.) Pixel für Pixel zeilenweise abgetastet und von einem Bildsensor in digitale Signale umgewandelt werden. Das dabei entstehende Bild wird dann abgespeichert und bearbeitet.

Dias selbst einscannen oder Dias einscannen lassen?

Wer gar Tausende der kleinen Bilder archivieren möchte, sollte sich zuvor überlegen, ob er die Zeit und auch die Lust hat, sie in seiner Freizeit einzuscannen. Da die meisten Diascanner für den Amateurbereich – und nur solche kämen für den privaten Gebrauch infrage – eine relativ langsame Scan Geschwindigkeit haben, kann es Wochen dauern, bis man alle Dias eingescannt hat. Außerdem stellt sich die Frage, ob man bereit ist, sich als Laie mit diesem Anwendungsbereich intensiver auseinanderzusetzen.

Und dann wäre da noch die Frage des Geldes und was dem Nutzer seine Lieblingsmotive wert sind. Denn hochwertige Scanner sind nicht gerade preisgünstig. Man kann sich zwar einen schon für wenig Geld erhältlichen Foto Scanner zulegen, muss dann aber mit einer bestenfalls durchschnittlichen Bildqualität zufrieden sein.

Wer seine Dias nicht selbst einscannen möchte, kann diese Arbeit natürlich auch einem externen Dienstleister übertragen. Diese Anbieter arbeiten mit professionellen hochleistungsfähigen Diascannern, die mitunter so teuer wie Kleinwagen sind. Dementsprechend gut ist auch das Scan Ergebnis.

Die meisten Scan Dienste verlangen einen moderaten Preis und der Kunde erhält seine archivierten Dias innerhalb weniger Tage zurück. Außerdem ist diese Dienstleistung wesentlich preisgünstiger als der Erwerb eines hochwertigen Diascanners.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, sich für einige Tage einen Profi-Scanner zu leihen und die Bilder zuhause selbst einzuscannen. Dafür sind dann eine einmalige Leihgebühr und die jeweiligen Tagesmieten fällig.

Der Scanner Kauf lohnt sich grundsätzlich immer dann, wenn man häufig scannen will und viel Bildmaterial zu archivieren hat. Beachten sollte man allerdings, dass man die Dias zuvor reinigen muss und sie nur in einer weitgehend staubfreien Umgebung archivieren kann, da sie sehr empfindlich sind. Um zu wissen, welcher Diascanner der richtige für den eigenen Gebrauch ist, sollte man das Gerät unbedingt zuvor testen.

Grundsätzlich gilt, dass die Qualität des späteren Bildes von der Qualität des gekauften Scanners abhängt. jumbl-hochaufloesender-22-mp-all-in-1-scanner-digitalisierer.jpgBillig-Produkte bieten Scans schlechterer Güte. Deshalb sollte man auch bei ausschließlich privater Nutzung darauf achten, einen möglichst hochwertigen Diascanner mit einem guten Bildsensor zu kaufen.

Was man mit eingescannten Dias machen kann

Mit einem Diascanner wandelt man die analogen Dias in digitale Bilddateien um, damit man sie danach weiterverwenden kann. Bereits beschädigte Dias lassen sich digital restaurieren, indem man die Farben wiederherstellt und verblasste auffrischt.

Außerdem kann man mithilfe spezieller Scan Software schon während der Digitalisierung Kratzer und Staub auf dem Filmmaterial wegretuschieren. Sogar Gebäude und menschliche Gesichter lassen sich mit den entsprechenden technischen Hilfsmitteln einfach rekonstruieren.

Die eingescannten Dias werden meist direkt auf der Computer Festplatte als Bilddateien gespeichert. Reicht der Festplatten Speicher dafür nicht aus – das ist dann der Fall, wenn viele umfangreiche Dateien dort untergebracht werden – kann man sie auch bequem auf einer externen Festplatte speichern. Sie werden via USB Kabel an den PC oder Mac angeschlossen.

Außerdem hat man noch die Möglichkeit, seine persönlichen Favoriten auf einer DVD abzuspeichern und sie auf dem Smartphone anzuzeigen. So hat man seine Lieben auch unterwegs immer bei sich.

Digitalisierte Dias können einfach und schnell reproduziert werden. Man kann sie leicht auf dem PC ordnen und mit den wichtigsten Daten beschriften. Die Bilddateien kann man als Email-Anhang versenden oder auf Facebook und WhatsApp teilen. Wer einen eigenen Blog oder eine eigene Homepage hat, kann sie dort in angemessenem Rahmen visuell ansprechend präsentieren.

Hochauflösende Scans eignen sich sogar dazu, als hochwertige Leinwand Drucke an die Wand gehängt zu werden. Mithilfe der eingescannten Dias kann man sich ein schönes Fotobuch anlegen und Tassen mit eigenen Fotos bedrucken.

Digitalisierte Bilder mit einer Auflösung von 2990 bis 4000 dpi eignen sich für Präsentationen mit Beamer oder auf einem Cinema-Display. Und wer sie sich zuhause auf einem größeren Bildschirm anschauen möchte, kann unter bestimmten technischen Voraussetzungen dazu sogar seinen HD Fernseher nutzen.

Was sind Diascanner und wie funktionieren sie?

Diascanner sind spezielle Scanner zum Digitalisieren von Dias. Die meisten Diascanner sind Kombi-Geräte, die nicht nur Dias, sondern oft auch noch Negative von S/W und Farb-Fotos bearbeiten. Manche Geräte archivieren sogar Filmmaterial und Druckerzeugnisse. Die meisten Diascanner sind für normale Kleinbild Formate ausgelegt. Es gibt allerdings auch (teurere) Geräte für mittelgroße Bild-Formate.

Die kleinen, kompakten und preisgünstigen Foto-Scanner sind keine echten Diascanner, auch wenn man mit ihnen Dias und Foto-Negative archivieren kann: Sie arbeiten nicht mit Scans, sondern fotografieren das Bildmaterial mit einem CMOS Sensor lediglich ab und speichern es auf einem internen Speicher, einem USB Stick oder einer SD Karte. So kann man die Scanner auch ohne PC Anbindung nutzen.

Bei den meisten Foto Scanner Modellen kann sich der Nutzer das fotografierte Dia auf dem kleinen TFT Monitor des Geräts als Vorschau anzeigen lassen. Wer seine Dias mit einem solchen Gerät archiviert, steckt entweder jedes Dia einzeln in den Schacht oder verwendet ein Gerät, das eine Halterung für mehrere Positive hat. Eine Stapelverarbeitung wie bei den höherwertigen echten Diascannern, die ganze Magazine scannen, ist bei den Foto Scannern nicht möglich. canon-canoscan-9000f-mark-ii-film-und-negative-scanner.jpg

Da Dia Archivierer dieses Typs meist nur mit Auflösungen von 1800 dpi arbeiten, produzieren sie Bilder durchschnittlicher Qualität mit mittlerer Detail-Genauigkeit, deren Farben und Helligkeit später noch mit Photoshop nachbearbeitet werden müssen. Eine schlechte Bildqualität entsteht, wenn das Original Dia schon nicht gut war.

Auch mit speziellen Flachbildscannern lassen sich Dias digitalisieren. Dazu muss das Gerät jedoch mit einer Durchlicht-Einheit und mit Dia-Schablonen zur korrekten Positionierung der zu scannenden Kleinbilder auf der Scanner Glasscheibe ausgestattet sein.

Die Durchlicht-Einheit leitet – wie es die Bezeichnung schon andeutet – das Licht der Kaltlicht-Lampe oder LED von einer Seite durch das auf dem Glas liegende Dia. Oft befindet sich die Beleuchtung direkt im Scanner-Deckel. Sie projiziert das gescannte Bild direkt auf die Bildsensoren. Besonders hochwertige Flachbett-Scanner haben zwei Lampen für noch kräftigere Farbdarstellung und höhere Kontraste.

Die meisten Geräte dieser Bauart verarbeiten noch zusätzlich Fotos, Negative und Filme. Flachbettscanner, die auch Dias digitalisieren, arbeiten generell mit einer höheren Auflösung als Foto Scanner für Dias. Wer nur wenig zu scannen hat und normale Ansprüche an die Qualität des Scans hat, ist mit einem höherwertigen Flachbettscanner mit gleichmäßig ausleuchtender Durchlicht-Einheit gut bedient.

Spezielle Diascanner für den Amateurbereich arbeiten mit einer höheren Auflösung als Flachbettscanner. Qualitätsgeräte kommen auf eine Pixel-Dichte von (interpoliert) 4600 dpi. Für semi-professionelle Anwendungen sollte der Nutzer nur Diascanner mit 7200 dpi (interpoliert) verwenden.

Bei den echten Diascannern unterscheidet man einfacher gebaute Geräte mit Einzel-Dia Einschub und die teureren größeren Geräte, die ganze Dia-Magazine gleichzeitig verarbeiten (z. B. Reflecta DigitDia 5000). Der Scanner bedient sich selbst aus den Dia-Schubladen, sodass der Nutzer von Zeit zu Zeit nur noch die Magazine austauschen muss.

In allen hochwertigen Diascannern sind Bildsensoren höherer Tiefenschärfe als bei Flachbettscannern verbaut, die auch kleinste Bild-Details fast originalgetreu herausarbeiten. Man kann mit ihnen digitale Bilder einer Farbtiefe von 8, 12 und 16 Bit erstellen, was einer Gesamt-Farbtiefe von 24, 36 und 48 Bit entspricht. Für den normalen Alltagsgebrauch reichen Bilder mit 24 Bit (16,7 Millionen Farben) völlig aus. Profi-Anwender, die ihre digitalen Bilder in Hochglanz-Magazinen veröffentlichen, verwenden oft die 48 Bit Farbtiefe.

Auch eine hohe maximale Dichte – angegeben in Dmax – ist für Qualitäts-Diascanner wichtig. Dieser Terminus bezeichnet die Anzahl der Schattierungen, die der Scanner zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Bereich wahrnehmen kann (Kontraste): Je höher die maximale Dichte, desto besser der Diascanner. Handelsübliche gute Diascanner haben einen maximalen Schwarzwert von 4. Bei Profi-Geräten liegt er jenseits der 5.

Viele höherwertige Diascanner verfügen noch zusätzlich über einen Infrarot Sensor, der Staub und Kratzer auf der Dia Oberfläche erkennt und sie automatisch wegretuschiert, sodass der Anwender später nicht so viel Zeit auf die Bildbearbeitung verwenden muss. Wie schnell das Gerät den Makel korrigiert, hängt jedoch von der Ausstattung des eigenen Computers ab.

Was man beim Scannen von Dias beachten sollte

Generell gilt, dass sogar hochwertige Diascanner für den Scan eines einzigen Dias bis zu 5 Minuten benötigen. plustek-opticfilm-8200i-se-profi-filmscanner-mit-led-technologie-usb-2-0.jpgAußerdem brauchen sie viel Speicherplatz: Ein 24 x 36 mm Positiv mit einer Pixel-Dichte von 3600 dpi erzeugt eine 17 Mega-Pixel Bild-Datei.

Wer gar mit einer Auflösung von 6400 dpi scannt, hat danach eine 54 MP große Bilddatei auf seiner Festplatte – viel zu umfangreich für den normalen Alltagsgebrauch. Multipliziert man diese Dateigröße dann noch mit der Anzahl der gespeicherten Bilddateien, kommt man bei umfangreicheren Dia-Sammlungen schon bald in den Terabyte-Bereich.

Um zu verhindern, dass der größte Teil des PC-Laufwerks mit digitalisierten Dias vollgestopft ist, sollte man grundsätzlich nur mit der Auflösung scannen, die man für eine gute Bilddarstellung benötigt. Nimmt man eine zu hohe, dauert der Scan noch länger und erzeugt eine riesige Datei.

Ebenfalls wissen sollte der Nutzer, der seine Dias archivieren möchte, dass Dias einen wesentlich höheren Kontrast haben als normale Fotos (1:1000 gegenüber 1:100). Auch die besten digitalen Fotos von heute können den alten Diapositiven in puncto Schärfe, Tonwertumfang und Farb-Treue nicht das Wasser reichen.

Verglichen mit Fotos bilden Dias die Realität naturnäher und realistischer ab. Wer sich einen Diascanner kaufen möchte, sollte deshalb nur ein hochwertiges Gerät verwenden: Sogar eine sehr gute Digitalisierung hat immer noch etwas weniger Tonwertumfang und Farb-Treue als das Dia Original.

Wer seine alten lieb gewonnenen Dias digitalisieren möchte, sollte sich nicht unbedingt auf den Infrarot Kanal verlassen. Stark verschmutzte Dias müssen vor dem Scan gereinigt werden. Bei grobem Staub auf der Diapositiv Oberfläche verwendet man am besten Anti-Staub-Spray aus einer Druckluft-Kartusche.

Man hält den Strahl aus der Flasche einfach quer zum Dia-Magazin. Die fein gefilterte Luft bläst dann Fusseln und Staub weg. Fest sitzenden Staub entfernt man mit dem SpeckGrabber. Gewellte Dias müssen vor dem Archivieren in einen stark fixierenden Spezial-Rahmen eingepasst werden, da das Dia sonst nicht bearbeitet werden kann.

Was man beim Kauf von Diascannern beachten sollte

Die Anforderungen, die der Nutzer an die Qualität seines neuen Diascanners stellt, hängen im Wesentlichen davon ab, was er später mit den archivierten Dias machen möchte. Will er seine Lieblingsbilder “nur” immer auf seinem Handy dabeihaben, sich ein privates Fotobuch anlegen oder seine gespeicherten Schätze ab und zu auf dem Bildschirm anschauen oder ausdrucken, reicht eine normal gute Scan Qualität mit der Standard Farbtiefe von 24 Bit aus. War das Original in Schwarzweiß, sind 8 Bit angemessen. Wer seine Farbdias später noch nachbearbeiten möchte, sollte sie jedoch mit der größtmöglichen Farbtiefe digitalisieren.

Praktisch sind auch Digitalisierer, die mithilfe einer speziellen Scan Software Fusseln, Kratzer und Staub erkennen und sie während des Scan Vorgangs entfernen, um die Bildqualität zu verbessern. Geräte mit dieser Zusatzfunktion verfügen über einen speziellen Infrarot Kanal, der das Dia mit IR Licht durchleuchtet.

Allerdings funktioniert dieses Feature nur bei Dias, die nicht auf Silberbasis sind. Ist das jedoch der Fall, sollte man sie keinesfalls einscannen, da die langwelligen Infrarotstrahlen die Silberpartikel nicht durchdringen können und sie wie Beschädigungen am Dia behandeln: Der Scanner retuschiert sie einfach weg, sodass das Bild unscharf wird.

Auch die Bildformate, in denen das Dia abgespeichert wird, sollten beim Kauf des Diascanners eine Rolle spielen: Sie sind von der Scan Software des PCs abhängig, die zum Lieferumfang des Scanners gehört. Für 24 Bit Standard Scans reichen die bekannten Dateiformate .GIF und .JPG aus. reflecta-65910-rps-filmscanner.jpgFür 48 Bit Scans benötigt man das für Grafik-Dateien übliche Format .TIF.

Art und Qualität der Bildsensoren wirken sich ebenfalls auf die Scan Qualität aus. Sehr hochwertige Scans bieten CCD (Charge Coupled Device) Sensoren. Diascanner mit CCD Sensoren erkennt man an ihrem großen klobigen Gehäuse, das verschiedene optische Geräte aufnehmen muss.

CIS (Contact Image Sensor) Bildsensoren sind in preisgünstigeren Diascannern verbaut. Sie befinden sich direkt unter dem Auflage-Deckel, da sie unmittelbaren Kontakt zur Vorlage benötigen, um gute Bilder zu produzieren.

Die Beleuchtung hat ebenfalls einen großen Einfluss auf die Güte der Digitalisierung. Wer seine Dias nur für den privaten Gebrauch einsetzen möchte, kommt mit einem guten Diascanner mit CIS Bildsensor und LED Beleuchtung aus. Eine höhere Leuchtkraft haben jedoch Diascanner mit Kaltlichtlampen.

Gute Diascanner ermöglichen Scans mit einer Auflösung von 3000 bis 5000 dpi. Allerdings sollte der Nutzer die Hersteller-Angaben mit Vorsicht genießen, da sie mitunter interpolierte Werte wiedergeben.

Was die Bedienbarkeit angeht, so hat sogar der technisch nicht sonderlich versierte Nutzer nichts zu befürchten: Die meisten Geräte sind einfach zu bedienen. Bei den echten Diascannern ist allerdings noch das Laden und das Einstellen der Software vor dem Scan nötig.

Auch die Scan Geschwindigkeit ist beim Kauf eines Diascanners wichtig. Da auch die besten Geräte nicht vollständig automatisiert arbeiten, spielt es schon eine Rolle, wie lange man mit dem Digitalisieren beschäftigt ist. Zeit und Mühe spart man sich mit einem Diascanner, der ganze Magazine verarbeiten kann.

Wer einen PC hat, der unter Windows XP läuft, wird keine Probleme beim Scannen haben. Vista Nutzern stehen nur die neueren Diascanner Modelle zur Verfügung. Mit den älteren ist die Software nicht kompatibel. Anwender mit Mac OS Computern finden keine große Auswahl an geeigneten Diascannern vor. Für Linux User sieht es noch schlechter aus.

Kleiner Wermutstropfen: Weniger erfreulich ist der Umgang mit den praktischen Archivierungshelfern, wenn man ihr Betriebsgeräusch betrachtet. Es gibt keine wirklich leise vor sich hin scannenden Geräte: Die meisten arbeiten mit 5,4 bis 6,5 Sone.

SilverFast Spezial Software

Die meisten höherwertigen Geräte werden mit einer herstellereigenen Scan Software ausgeliefert. Alternativ dazu bieten manche Unternehmen gegen Aufpreis die SilverFast Software an. Diese extrem leistungsstarke Software eignet sich für fast alle Diascanner und hat einen wesentlich größeren Leistungsumfang als herkömmliche Digitalisierungs-Software.

Nicht vergessen sollte der Nutzer jedoch, dass er auch seinen Bildschirm beispielsweise mit Datacolor Spyder Express kalibrieren muss, da er die Farben sonst anders als auf dem kalibrierten Diascanner angezeigt bekommt.

Bekannte Hersteller von Diascannern

Nikon

Die Nikon Corporation ist ein japanischer Hersteller von Objektiven, Ferngläsern, Fotoapparaten, Mikroskopen und Digicam Zubehör. Das Unternehmen, das 1917 gegründet wurde und seinen Sitz in Chiyoda (Tokio) hat, ist einer der mächtigsten Konzerne der Foto- und Optikindustrie weltweit. Erstes von Nikon hergestelltes Erzeugnis war die Nikon Kamera Nikon I (1948). rollei-df-s-190-se-dia-und-negativscanner-9-megapixel.jpg1988 präsentierte das japanische Unternehmen mit dem LS-3500 seinen ersten Diascanner.

Die Baureihe Coolscan, die für ihre hochwertigen Scans bekannt ist, wurde 2004 eingeführt. Der Nikon Coolscan V ED ist ein Diascanner für den gehobenen Anspruch, der zugleich Filme und Negative verarbeitet. Er arbeitet mit einer derartig hohen Detailschärfe, dass man kaum Unterschiede zwischen dem Scan und dem Original erkennt. Der Nutzer legt jedes Dia einzeln ein.

Hewlett-Packard

Die Hewlett-Packard Company L. P. besteht seit 1939 und hat ihren Hauptsitz in Palo Alto, Kalifornien. Das weltweit 302000 Mitarbeiter starke Unternehmen ist eines der international umsatzstärksten IT-Unternehmen und das erste Technologieunternehmen im Silicon Valley. Der Konzern stellt Drucker, Server, Computer (Compaq), Taschenrechner, Notebooks und Flachbettscanner her.

Der Flachbettscanner HP Scanjet G4050 eignet sich zur Archivierung von Dias, Negativen und Dokumenten und bietet eine hohe Detailgenauigkeit und Farbechtheit. In die Halterung für die Durchlichteinheit des HP Scanjet G4050 passen 16 Dias oder 30 Negative.

Reflecta

Die Reflecta GmbH wurde 1967 gegründet und hat ihren Geschäftssitz im süddeutschen Rottenburg. Das Unternehmen stellt Filme und Foto-Zubehör, Scanner sowie Studio Ausrüstungen (lichttechnische Anlagen) her.

Der Reflecta DigitDia 5000 ist ein Diascanner für professionelle Anwendungen, der serienmäßig mit der Kratzer- und Staubentfernungssoftware ICE ausgestattet ist. Laut Hersteller beträgt seine Auflösung 3600 dpi. Er wird zur Digitalisierung von Diapositiven und S/W und Farbnegativen verwendet und arbeitet im Stapelbetrieb. Der für einen Profi Diascanner preisgünstige Reflecta DigitDia 5000 bietet hervorragende Scans und wird mit der SilverFast Software ausgeliefert.

Epson

Epson – oder genauer: Seiko Epson Corporation – ist der Name eines 1942 gegründeten japanischen Elektronikkonzerns mit Sitz in Suwa/Nagano. Das Unternehmen hat etwa 73000 Mitarbeiter und gehört zu den weltweit größten Produzenten von Digicams, Scannern, PCs, Druckern, Laptops, Registrierkassen und Industrierobotern.

Mit dem EP-101 stellte das Unternehmen 1968 den ersten Kleinstdrucker der Welt her. Die Epson Perfection Modelle sind hochwertige Flachbettscanner mit Durchlichteinheit, die außer Dias noch zusätzlich zur Digitalisierung von Dokumenten und Fotos eingesetzt werden können.

Fazit

Die Dia Archivierung mittels Diascanner oder Flachbettscanner mit Durchlichteinheit ist ein absolutes Muss für Menschen, die ihre auf Positive gebannten Erinnerungen an schöne Zeiten aufbewahren möchten. Der Kauf eines guten hochauflösenden Geräts lohnt sich insbesondere dann, wenn der Anwender genug Muße hat, seine alten Bilder zu digitalisieren und es nicht zu viele sind.

Empfehlenswert sind gute Flachbildscanner mit Durchlichteinheit, wenn man die Bilder danach noch bearbeitet. Wer noch zusätzlich Mängel retuschieren möchte, kommt um den Kauf eines Diascanners mit ICE nicht herum.